Zivilisationskrankheiten

Der professionelle Befund ist Fundament für Diagnose und Heilung

Heilfasten liegt im Trend, nicht nur während der Fastenzeit

Posted on | April 7, 2017 | No Comments

Schon seit dem Mittelalter gehört das Heilfasten zu den festen Ritualen vieler Menschen, um die Gesundheit in Schwung zu bringen und auch den Geist zu reinigen. Fasten ist zudem fester Bestandteil vieler religiöser Rituale, doch trotzdem ist Heilfasten längst nichts für Jedermann.

Heilfasten soll Körper und Geist in Einklang bringen, bei vielen chronischen Erkrankungen eine gute therapeutische Hilfe darstellen und hilft natürlich auch bei der Gewichtsreduktion helfen. Allerdings gibt es auch einiges zu beachten, denn Fasten ist nicht gleich Fasten. Neben dem vollständigen Verzicht auf sämtliche Speisen und Getränke über einen festgelegten Zeitpunkt gibt es auch bestimmte Fastenkuren die Flüssigkeiten wie Wasser, Kräutertee und Brühe erlauben, andere wiederum lassen Obst- und Gemüse zu.

Das Ziel aller Möglichkeiten ist die Reinigung des Darms und somit der Energiekick für das Immunsystem. Eine Darmspülung zu Beginn des Fastens wird von Heilkundigen ebenso angeraten wie Sport und Saunieren während der Kur. Diese sollte nur dann stattfinden, wenn der Fastende wirklich Zeit und Ruhe findet. Es gibt inzwischen viele Kliniken, die Heilfasten unter ärztlicher Aufsicht anbieten.

Sicher fasten für Körper und Seele

Einfach so drauf los fasten, davon raten Ärzte ab. Nicht jeder Körper reagiert gleich auf den Nahrungsentzug. Kinder, alte und kranke Menschen sollten generell nicht fasten, denn das würde ihnen zu stark zusetzen. Auch der Verzicht auf sämtliche Nährstoffe kann für einige Personen gefährlich sein, es drohen Kreislaufprobleme und schwerwiegende gesundheitliche Konsequenzen. Deshalb ist es wichtig, sich vorab ärztlich durchchecken zu lassen, die Fastenkur nicht zu lange auszudehnen und bei den ersten Anzeichen eines Unwohlseins einen Arzt zu konsultieren.

Stimmt die körperliche Verfassung, kann das Heilfasten sehr positive Wirkungen auf die Gesundheit haben, viele Experten sprechen von einer inneren Klarheit, einer Konzentration auf das Wesentliche. Um das zu erreichen kann Meditation sinnvoll sein. Grundsätzlich ist das Fasten in der Gemeinschaft ratsam, denn das bringt mehr Motivation und Freude. Wer darauf schwört, der fastet mindestens einmal im Jahr über mehrere Tage.

Gesundheit ist ansteckend – interessantes Audio-Tape

Posted on | November 17, 2016 | No Comments

Wenn der humanistische Psychologe Wolf Büntig davon spricht, dass Gesundheit ansteckend sei, dann spricht er weniger von gesund machenden Agentien als vielmehr einer Geisteshaltung, die das menschliche Potenzial zur Gesundheit und seiner Entfaltung im Fokus hat. Der Mensch habe ein ausgeprägtes Potenzial zum gesund sein. Ob sich dieses Potenzial entfalten könne oder nicht, hänge zentral von den gelebten zwischenmenschlichen Beziehungen.

Gesundheit als ein Resultat mitmenschlicher Beziehungen zu bezeichnen, ist sicher eine Verkürzung der Realität. Menschen können sich sehr wohl anstecken, aufgrund von radioaktiver Strahlung umkommen oder an Malaria sterben, wenn die medizinischen, ernährungsphysiologischen und hygienischen Umstände indifferent sind. Dass aber jeder Mensch eine gehörige Macht über die eigene Gesundheit hat alleine durch das was US-Amerikaner „Mindset“ nennen und die gelebten, gesunden Beziehungen zu Menschen im beruflichen und privaten Kontext – erscheint uns gemeinsam mit Büntig als höchst relevante Erkenntnis. „Intakte Beziehungen nähren und nützen, gestörte Beziehungen zehren und schaden“, so der Gründer des ZIST bei München, einem Institut für persönliche und berufliche Entwicklung über Selbsterfahrung. Büntig konstatiert weiter, dass „uns Menschen mitgegebene Potential zur Gesundheit zwar verkümmern könne“, ausgelöscht werden könne es nicht. Neueste Hirnforschung belege dies. Wir empfehlen als Schnupperkurs seinen Vortrag mit gleichem Titel wie unsere Artikel-Überschrift „Gesundheit ist ansteckend“ zu bestellen beim Auditorium Netzwerk.

Segeln ist nicht wie Therapie, Segeln ist Therapie

Posted on | September 6, 2016 | No Comments

Sind Segler besonders entspannte Menschen? Man möchte es fast meinen, denn wer ließe beim Anblick der Weite des Meeres nicht die Seele baumeln? Kein Wunder also, dass Segeln auch jenen Menschen helfen kann, die mit ihrer Seele Probleme haben.

Segeln bedeutet nicht nur sich vom Alltag zu verabschieden, es bedeutet auch auf kleinstem Raum miteinander zurechtkommen zu müssen. So manch Paartherapeut macht sich das zunutze, wenn er seinen Patienten den Wert der Zusammenarbeit wieder näher bringen möchte. An Bord ist man aufeinander angewiesen, gegenseitiges Vertrauen muss – oder kann – hier wieder aufgebaut werden. Und nicht nur bei Paaren bietet ein Segeltörn auch reichlich Gelegenheit von der Hektik der Zivilisation abgeschnitten Zeit für wichtige und befreiende Gespräche zu führen.

Gemeinsam am Tau ziehen

Auch für Menschen mit Burn-Out oder Depressionen ist Segeln als Therapie geeignet. In mehrfacher Hinsicht. Sie werden aus ihrem als erdrückend empfundenen Alltag gerissen und in eine völlig neue Welt gepackt. Dort finden sie in den Aufgaben, die das Segeln mit sich bringt, zugleich eine Beschäftigung, jedoch keine Überbeschäftigung. Unter der Anleitung von erfahrenen Therapeuten (der ein oder andere erfahren Segler sollte freilich auch darunter sein) ist es für viele Patienten in dieser Situation viel einfacher „den Kopf frei zu bekommen“ und sich den eigenen Problemen zu stellen.

Auch wenn sich das in den Ohren von Skeptikern oder Menschen, denen es nach wie vor an Verständnis für Krankheiten wie Depressionen, wie Urlaub auf Krankenschein anhört, kann die Spannweite dieser Segeltörns enorm sein. Für manch Therapie mag schon ein benachbarter See ausreichen, bei anderen Therapien heißt es drei Wochen um die Kanaren segeln. Ein individueller Zuschnitt ist in dieser Frage enorm wichtig.

Auch die Dauer ist hier flexibel. Wobei viele Psychologen, die Segeln als Therapie einsetzen, von mindestens einer Woche sprechen. Was aber nicht heißen muss, dass ein Segelausflug auf dem Bodensee nicht auch hilfreich sein kann. Wie gesagt, es kommt immer auf die individuelle Situation der Betroffenen an.

PS: Ein speziell an Kinder und Jugendliche gerichtetes Programm finden Sie unter der Adresse www.sunshine4kids.de.

Das Antibiotikum aus der Nase

Posted on | August 3, 2016 | 1 Comment

In unseren Nasenschleimhäuten tummeln sich zahlreiche Bakterien. Jetzt haben Forscher der Universität Tübingen ein Bakterium entdeckt, das als neues Antibiotikum eingesetzt werden kann.

Landläufig bringen wir Nasenschleim nur mit Krankheiten zusammen, läuft die Nase, ist man eben erkältet. Aber auch wenn man keine Erkältung hat, befinden sich in den Nasenschleimhäuten unzählige Mikroben. Manche von ihnen sind völlig harmlos, andere können sogar schwere Krankheiten auslösen.

Staphylococcus aureus, auch bekannt als MRSA, ist ein solches Bakterium, das dem Menschen als Krankenhauskeim äußerst gefährlich werden kann. Das Bakterium gilt nämlich als multiresistent, sein Kern ist also gegen die Antibiotika aus dem Reservoir der Mediziner immun.

Forscher der Universität Tübingen haben jetzt jedoch ein Mittel gegen Staphylococcus aureus gefunden, und dabei mussten sich sprichwörtlich nicht in die Ferne schweifen.

Das neue Antibiotikum fand sich nämlich in der menschlichen Nase selbst. Bei der Untersuchung der Nasenflora von über 185 Patienten bemerkte die Gruppe um Alexander Zipperer und Martin Konnerth, das das gefährliche Bakterium weit weniger auftauchte, wenn dort auch das Bakterium Staphylococcus lugdunensis zu finden war. Offenbar produziert letzteres eine stark antimikrobiell wirkende Substanz, die die Wissenschaftler Lugdunin genannt haben. Chemisch betrachtet der Wirkstoff aus einem ringförmigen Peptid. Er gehört also zu einer bisher unbekannten Klasse von antibiotischen Wirkstoffen.

Der neuentdeckte Wirkstoff zeigte sich bei ersten Versuchen mit Mäusen als ausgesprochen vielseitig. Er tötete nicht nur MRSA-Erreger, sondern auch grampositive Bakterien wie Escherichia coli, Bacillis subtilis oder Listerien.

In einem Punkt ist Lugdunin übrigens besonders interessant. Obwohl es praktisch in der Nachbarschaft des Erregers existiert, scheint dieser dagegen nicht resistent zu werden. Im Wettlauf wischen Erregern und Antibiotika könnte auch dieser Umstand eine interessante Spur sein.

Zuckermoleküle als Hinweisgeber für Krebserkrankungen

Posted on | Juni 2, 2015 | No Comments

Krebserkrankungen rechtzeitig zu erkennen, ist Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Behandlung. Durch eine neue Methode könnten bestimmte Zuckermoleküle sichtbar gemacht werden, die auf krankhafte Veränderungen in den Körperzellen hinweisen.

Den genauen Zustand von Körperzellen können Wissenschaftler anhand der Zelloberfläche erkennen. Zuckermoleküle weisen darauf hin, ob sich die Zellen krankhaft verändern werden oder nicht. Jetzt haben Forscher des Leibnitz-Instituts für Molekulare Pharmakologie herausgefunden, wie sie die betroffenen Körperzellen nachweisen können.

„Glykan-Code“ als große wissenschaftliche Herausforderung

Dass Zellen durch Gene und Proteine geprägt sind, ist hinreichend bekannt. Zu den prägenden Bestandteilen zählen aber auch bestimmte Glykane, Zuckerverbindungen, die sich auf den Oberflächen der Zellen befinden. Die Struktur dieser Zuckerverbindungen verändert sich, sobald eine Körperzelle mit Krebs befallen ist. Ein typisches Merkmal von Tumorzellen ist das vermehrte Auftreten von Sialinsäuren auf deren Oberfläche. Je mehr davon vorhanden sind, desto größer ist die Möglichkeit der Streuung, der Bildung von Metasthasen.

Den sogenannten „Glykan-Code“ zu entschlüsseln ist eine der größten wissenschaftlichen Herausforderungen, die es derzeit zu bewältigen gibt. Das größte Problem besteht darin, bestimmte Glykane überhaupt sichtbar zu machen.

Xenon-Kernspintomographie könnte den Durchbruch bringen

Mit der neuartigen Xenon-Kernspintomographie könnte es gelingen, einen echten Durchbruch zu erzielen. Denn bisher war es kaum möglich, selektierte Glykane mit Hilfe von Kontrastmitteln per Kernspintomographie sichtbar zu machen. Die Forscher des Leibnitz-Instituts für Molekulare Pharmakologie gaben nun in einem Fachartikel bekannt, dass es in einem Modellsystem gelungen ist, bestimmte Sialinsäuren zu markieren und die betreffenden Zellen mittels Kernspintomographie sichtbar zu machen.

Die Xenon-Kernspintomographie unterscheidet sich von der herkömmlichen Kernspintomographie auf Wasserstoffbasis deutlich durch seine extreme Effizienz. Das hyperpolarisierte Xenon ist in der Lage, Signale auszusenden, die 100.000-fach stärker sind als die der Wasserstoffatome.

Sollte es gelingen, den „Glykan-Code“ weiter zu entschlüsseln, könnten unter anderem Krebserkrankungen viel früher erkannt und schneller behandelt werden. Dadurch würden die Heilungschancen deutlich verbessert werden.

Machen eBook-Reader krank?

Posted on | April 25, 2015 | No Comments

Lesen bildet. Leider setzen sich Nutzer von eBook-Readern anscheinend gewissen Risiken aus. Die Langzeitwirkung von der Bestrahlung künstlicher Lichtquellen ,z.B. vor dem Schlafen gehen, sind noch nicht erforscht. Trotzdem gibt es bereits eine erste alarmierende Studie.

Die Technologisierung schreitet unaufhaltsam und in Windeseile voran. Davon profitieren wir im Alltag sicherlich in hohem Maße. Doch gesundheitsgefährdende Risiken bringen moderne Errungenschaften unserer Zeit nicht selten ebenso mit sich. Diese werden leider nicht sofort erkannt. Bis die Wissenschaft die negativen Folgen die neue Technik mit sich bringt erkennt vergehen oft Jahre.

Die Vorteile elektronischer Bücher, der sog. eBook-Reader, sind nicht von der Hand zu weißen. Sie sind handlicher und durch die integrierte Lichtquelle vor allem für die Nachtlektüre beliebt. Vermutet wird jedoch, dass zu viel Bestrahlung mit künstlichen Lichtquellen wie dem Fernseher, Computer, Tablets oder eben eBook-Readern dem Menschen schaden können. Vor allem am Abend wenn der Biorythmus eigentlich durch die untergehende Sonne in den Schlafmodus übergehen sollte. Das Bildschirmlicht bringt das organische Gleichgewicht offensichtlich in Schräglage. So offenbart es eine amerikanische Studie (hier im engl. Original zu lesen).

Kurzwelliges Licht, wie bei den verwendeten Displays üblich, verzögert die Melatoninausschüttung, die für den Tag-Nacht-Zyklus verantwortlich ist. Folglich verlängert sich die Wachphase des Benutzers künstlich und die REM-Schlafphase reduziert sich. Damit brauchten die Probanden der Studie eine längere Aufwachphase am Morgen. Entscheidend war nicht die Lichtintensität, sondern ob es sich um eine kurz- oder langwelliges Lichtquelle handelte. Deshalb führte das Lesen von konventionellen Büchern unter „normaler“ Lichteinstrahlung zu keinen schlechten Auswirkungen. Jegliche Bildschirmstrahlung wie Fernseher, Laptop, Handy oder beim Lesen eines e-Book wurde als äußerst negativ eingestuft.

Die Versuchsreihe wurde mit zwölf jungen Menschen über zwei Wochen durchgeführt. Damit sind die Forschungsergebnisse auf diesem Gebiet sicherlich noch nicht als endgültig zu betrachten. Allgemeine Umfragen nach der Benutzungsdauer technischer Geräte bringen zudem bedenkliche Zahlen zu Tage. Die durchschnittliche Bestrahlung durch Bildschirme mag sich bei manchem sicherlich auf über acht Stunden am Tag beziffern. Oft bis in die Nacht hinein. Deshalb ist es umso wichtiger, schnellstmöglich die Risiken zu identifizieren. Neben Schlafstörungen vermuten Wissenschaftler auch ein deutlich gesteigertes Risiko bei bestimmten Krebsarten.

Cannabis als Medikament?

Posted on | Dezember 4, 2014 | 2 Comments

Cannabis ist vor allem als Droge bekannt. Allerdings können die Substanzen auch in der Medizin eingesetzt werden. Vor allem bei der Therapie von Schmerzen gilt medizinisches Hanf als viel versprechend. Die medizinische Verwendung ist in Deutschland streng geregelt.

Wird Cannabis als Arzneimittel eingesetzt, dann bekommt es den Namen Medizinalhanf. Hier stehen unter anderem die Inhaltsstoffe Tetrahydrocannabinol THC und Cannabidiol CBD im Vordergrund. Die Wirksamkeit von Cannabis ist durch Studien bei vielen Krankheiten belegt. Zu diesen Erkrankungen gehören neben der Schmerztherapie auch die multiple Sklerose, die Kachexie, Übelkeit und Erbrechen. Zwischenzeitlich gibt es auch Studien, die eine Wirksamkeit bei Depressionen, einigen Krebsformen und zahlreichen Autoimmunerkrankungen belegen wollen. Fakt ist: Cannabis ist nicht für Hinterhöfe und Hippies abonniert. Die Anwendung von Cannabis in der Medizin wird derzeit intensiv erforscht.

Zahlreiche Anwendungsgebiete

Bereits seit 1996 laufen zahlreiche Studien Krebs mit Cannabis zu behandeln. Studien belegen zwischenzeitlich, dass zahlreiche Tumorarten durch die Einnahme von Cannabis beeinträchtigt werden. So werde teils das Wachstum gehemmt und andere treten in geringerer Zahl auf. Schaut man sich die Studie zu Typ 2-Diabetes an, dann lässt sich erkennen, dass das Risiko an dieser Diabetes Art zu erkranken gesenkt wird. Wird Cannabis mäßig konsumiert, das heißt bis zu vier mal im Monat, konnte ein halbiertes Risiko bei den Probanden erkannt werden. Schweizer Studien hingegen zeigen, dass ggf. auch die Arteriosklerose mit Cannabis behandelt werden kann. Mäusen wurde hier das Tetrahydrocannabinol oral verabreicht und das Fortschreiten der Krankheit wurde deutlich gemindert. Diese Studie wurde im Jahr 2010 nochmals durch eine chinesische Studie untermauert.

Die Rechtslage zu Cannabis

In Deutschland zählt Cannabis zu den verschreibungspflichtigen Arzneimitteln. Dies gilt nur wenn es sich um Zubereitungen handelt, die bereits als Fertig-Arzneimittel zugelassen wurden. Patienten können aber eine Ausnahmegenehmigung bei der Bundesopiumstelle des Bundesinstitutes für Arzneimittel und Medizinprodukte stellen. Die Behandlung der Erkrankung muss dabei medizinisch betreut werden und der Patient muss darlegen, dass andere Therapien nicht ausreichend wirken. Im Jahr 2007 wurde eine solche Ausnahmegenehmigung erteilt.

Es ist uns an dieser Stelle wichtig zu ergänzen, dass wir zum Thema Cannabis in der Medizin keine valide Meinung vertreten. Für diejenigen, die dem Thema offen gegenüberstehen haben wir ein kurzes und witziges Video gefunden, siehe oben. Darüber hinaus einen interessanten TV Tipp für kommenden Sonntag: WDR – 17.12. – 19.15 Uhr – Kiffen – 7 Dinge, die Sie wissen sollten (Link zur Programmvorschau)

Ein Wort zum Schluss: Diesen Shop haben wir im Web gefunden, bei dem es selbst Hanfsamen zu kaufen gibt. Hanfsamen, theoretisch auch für Zuchtzwecke im offenen Verkauf? Ist so etwas legal? Wer hierzu eine Meinung oder besser eine valide Info hat – wir freuen uns über Ihr Feedback über die Kommentarfunktion.

Quelle unter anderen: wikipedia.de

Heilmittel: Sauerstoff-Atmen bei Überdruck

Posted on | Juli 9, 2014 | No Comments

HBO-Therapie als Allheilmittel

HBO-Therapie als Allheilmittel?

Eine Hyperbare Sauerstofftherapie verspricht schnellere und effizientere Heilung bei vielen verschiedenen Erkrankungen. Auch beispielsweise bei einer Bell’schen Lähmung, die das Leben besonders einschränkt.

Eine Gesichtshälfte ist plötzlich gelähmt – Sehen, Hören, Schmecken, Sprechen fällt aus. Man kann die Augen nicht richtig schließen. Eine so genannte „Idiopathische Facialisparese“ tritt gerne bei jüngeren Patienten in ihren Zwanzigern und Dreißigern auf. Einzelheiten zu dem typischen Krankheitsbild „Bell’sche Lähmung“ findet der Interessierte unter Facialis Parese beim Ärztehaus im Druckkammerzentrum Freiburg.

Stolperstein mitten im Leben: Die Bell’sche Lähmung

Besonders schlimm für Betroffene: In diesem Alter befinden sie sich meist mitten in einer wichtigen, richtungsweisenden Phase im Leben: Die Karriere geht so richtig los, es wird eine Familie gegründet. Ungute Assoziationen mit Schlaganfällen schleichen sich ein. Zwar zu Unrecht, da die beiden Krankheitsbilder nichts miteinander zu tun haben. Der Eindruck von fehlender Gesundheit, Abgeschlagenheit, sendet dann nach außen ganz falsche Signale, ganz zu schweigen vom Schock, der erst mal verarbeitet werden muss. Schnell stellt sich das neue Ziel ein, dieses Leiden möglichst schnell loszuwerden.

Sauerstoff als Medikament

Eine Möglichkeit, das unangenehme und einschränkende Leiden zu behandeln „Hyperbare Sauerstofftherapie“ kurz „HBO“. Die Therapie ist aufwändig, aber hoch wirksam. Für die Behandlung begeben sich die Patienten drei Mal täglich für eine halbe Stunde in eine Druckkammer, in der 100%iger Sauerstoff unter Überdruckbedingungen über eine Maske geatmet wird. Die Sauerstofftherapie wird unter strengem Ausatem-, Blutdruck-, EKG- und Video-Monitoring durchgeführt.

Meist kann eine vollständige Genesung erreicht werden (in 90% der Fälle), zudem ist die Genesungszeit um über die Hälfte kürzer als mit anderen Verfahren. Eine solche Maßnahme wird zum Beispiel in Freiburg und Karlsruhe angeboten und sollte bestenfalls spätestens eine Woche nach der Erkrankung begonnen werden. Selbst wenn eine Heilung nicht komplett möglich ist, verspricht die HBO eine größere Verringerung der Symptome als andere Heilverfahren.

Auch für andere Krankheiten kann das Verfahren des Sauerstoff-Atmens angewandt werden: Innenohrerkrankungen, Bestrahlungs-Spätfolgen, Blasenerkrankungen, chronische Wunden, Knochenerkrankungen, Implantate und Transplantate, traumatische Erkrankungen, Probleme mit Weichteilgewebe, Blase, Strahlenzystitis, Interstitielle Zystitis. Ein neues Allheilmittel? Wir bleiben hier gerne dran.

Neue Chirurgen-Brille soll Krebszellen sichtbar machen

Posted on | Februar 14, 2014 | No Comments

Eine Innovation aus den USA soll Chirurgen schon bald Krebs-OPerationen erleichtern. Die im Prototyp vorligenden Hi-tec-Brille macht Krebszellen sichtbar und soll so die Eingriffe der Mediziner vereinfachen.

Blau sollen die Krebszellen vor den Augen des operierenden Mediziners aufleuchten. Dann nämlich, wenn er oder sie eine neue Spezial-Brille trägt, die jetzt in den USA als hochinteressante Innovation gefeiert wird. Auf diese Weise werde die Skalpellführung bei der OP sicherer und gezielter, so die Behauptung. Möglich mache die Technik ein molekularer Marker, der an die Krebszellen dockt, eie passende Lichtquelle, um den Marker entsprechend zu stimulieren und eine abgestimmte Video-Technik. Die Spezialbrille für die transparente Krebs-OP lässt Krebsgeschwüre blau aufleuchten und macht für den Chirurgen das komplette maligne Gewebe sichtbar. Der Farbstoff heißt Indocyanine green, ein eigentlich obligatorisches Kontrastmittel. Im Kontext mit der Krebs-OP sorgt der Farbstoff nun dafür, dass sich Krebszellen deutlich von gesunden Zellen unterscheiden.

Der Projektleiter, so unsere Online-Quelle scinexx, plane die Entwicklung weiterer Farbstoffe. Solche an die Tumorbrillen angepassten Marker könnten dann Krebszellen noch effizienter binden, ggf. dadurch länger im Tumorgewebe bleiben. Das deklarierte Ziel ist klar: Streuungen exakt zu determinieren und bei der OP schlicht nichts zu übersehen, was ein weiteres Fortschreiten der Krankheit sorgen können.

CML – eine heute gut behandelbare Leukämie-Art

Posted on | Februar 5, 2014 | No Comments

Die Diagnose Leukämie ist wie jede andere Krebs-Diagnose eine schwerwiegende Botschaft für jeden. Manche Leukämien, wie zum Beispiel die CML sind heute aber gut zu behandeln, so eine Website, die sich mit der Krankheit auseinadersetzt. CML steht für chronische myeloische Leukämie. Die Krankheit entsteht durch eine unkontrollierte Vermehrung bestimmter weißer Blutkörperchen, die vom Knochenmark ausgeht. Sie wird auch als „Blutkrebs“ bezeichnet. Bei der CML handelt es sich um eine Form von Leukämie, die inzwischen gut behandelbar ist. Genau genommen sind Leukämien Erkrankungen von Blutzellen.

Der typische Krankheitsverlauf einer CML ist wissenschaftlich gut untersucht. Ausgang der Erkrankung ist die Entartung einer so genannten Blutstammzelle im Knochenmark. Blutstammzellen sind im blutbildenden System Lieferanten für neue Blutzellen, die vom Organismus kontinuierlich gebildet werden müssen, da alte Zellen absterben. Durch einen Gendefekt einer Blutstammzelle findet bei der CML eine massenhafte Vermehrung bestimmter weißer Blutkörperchen – den Granulozyten – statt. Die Granulozyten übernehmen normalerweise bei der Immunabwehr des Körpers wichtige Aufgaben und leisten diese Funktion auch noch in den Anfangsstadien einer CML.

Im langfristigen Verlauf der CML können weitere Gendefekte ein Fortschreiten der Erkrankung bewirken, so die Macher von CML-Wissen: Im Knochenmark vermehren sich unreife Blutzellen stark und treten ins Blut über. Zusätzlich ist der „programmierte Zelltod“ dieser Blastenzellen gestört – er sorgt dafür, dass Zellen, die der Körper nicht mehr benötigt, wieder eingeschmolzen werden. Durch die unkontrollierte Vermehrung können die Blastenzellen nach und nach gesundes Knochenmark verdrängen und eine Funktionseinschränkung anderer Blutzellen bewirken. Etwa die von roten Blutkörperchen, die für den Sauerstofftransport zuständig sind oder von Blutplättchen, die eine wichtige Rolle bei der Blutgerinnung spielen. Weitere, differenzierte Informationen zur chronischen myeloischen Leukämie CML finden Sie unter https://www.cml-wissen.de/was-ist-cml.html.

« go backkeep looking »