Zivilisationskrankheiten

Der professionelle Befund ist Fundament für Diagnose und Heilung

These: „ADHS“ ist eine erfundene Krankheit

Es war Ivan Illich, der schon in den 70er Jahren den Begriff der iatrogenen Krankheiten postulierte, eine Bezeichnung für Beschwerdenbilder, die durch Ärzte bzw. deren Zutun erst zustande kommen. Etwas anders verhält es sich mit den „fabrizierten Krankheiten“. Das sind solche, die aufgrund bestimmter Symptommuster definiert, das heißt eigentlich willkürlich mit einer Nomenklatur versehen werden. […]

Welche Rolle ein gesunder Schlaf spielt

Nach einem anstrengenden Tag endlich ins Bett zu kommen ist wunderbar. Mit steigendem Alter wird man für jede Minute Schlaf dankbarer. Während des Schlafs wird nicht nur im Gehirn Ordnung geschafft und neue Energie geschöpft, er hält auch fit und jung. Schlimm ist es, wenn man trotz Müdigkeit keinen Schlaf findet. Treten Schlafstörungen häufiger auf, […]

Unerfüllte Grundbedüfnisse machen krank

Zivilisationskrankheiten können verschiedene Ursachen haben, einige sind bekannt, doch vieles ist noch ungeklärt. Eine neue These hat die Evolutionsbiologin Sabine Paul aufgestellt, welche Sie in Ihrem Buch „PaläoPower“ erläutert. Demnach seien es oft nicht erfüllte Grundbedürfnisse, die diverse Krankheitsbilder auslösen können. Bewegungsmangel und falsche Ernährung sind bekanntermaßen Ursachen für viele Volkskrankheiten wie Diabetes und Übergewicht. […]

ADHS ist nicht Gehirn- sondern Kulturstörung

Der Philosoph Christoph Türcke liefert in seinem Buch „Hyperaktiv!“ eine Richtung weisende Theorie über Ursachen und Zunahme der sogenannten ADHS-Fälle. Ein einschlägiger Artikel mit dem Titel „Rituale statt Ritalin!“ fasst die Thesen des Buches zusammen und schlussfolgert: Die angebliche Hirnstörung entpuppe sich als Kulturstörung. In der März-Ausgabe des Fokus 2012 stieß uns ein Artikel besonders […]

ADHS ist keine moderne Zivilisationskrankheit

Die Meinung, dass das Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom auf gesellschaftliche Entwicklungen zurückzuführen ist, ist weit verbreitet. Mediziner und Wissenschaftler mit dieser Meinung berufen sich auf das durch Scheidungen und berufstätige Eltern hervorgerufenen Aufmerksamkeitsdefizit. Mangelnde Bewegung und die hohen schulischen Ansprüche gelten außerdem als Indikator der Neuzeit.

Jedoch sind die Symptome des Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom nicht erst mit dem gesellschaftlichen Wandel aufgetreten. Belege für diese These liefert das uns allen bekannte Buch „Der Struwwelpeter“. Viele in diesen Geschichten beschriebenen Verhaltensweisen der Kinder weisen auf bestimmte Aufmersamkeitsstörungen hin.
Andere bekannte Geschichten wie der „Zappel Phillip“, der nicht still sitzen kann, oder „Hans guck in die Luft“, der sich nicht auch seine ganze Umgebung konzentrieren kann, sondern das Geschehen im Himmel beobachtet und dadurch ins Wasser fällt, zeugen von der Bekanntheit dieser typischen Symptome bei Kindern. Damals wurden diese Verhaltensweisen als schlechtes Benehmen fehlgedeutet und die darunter leidenden Kinder falsch behandelt.

Zum Auftakt: Selbstanspruch & Vision

Die westliche, so genannte entwickelte Welt ächzt mehr denn je unter den so genannten Zivilisationskrankheiten. Bis zum Jahr 2050 werden Bluthochdruck, Diabetes in all seinen Formen, Herz- und Kreislauferkrankungen, Demenz und viele teils durch den Fortschritt, teils durch unseren Lebenswandel bedingte Krankheitsbilder rasante Zuwächse erfahren. Dieses Blog sammelt die unter dem Begriff der Zivilisationskrankheiten subsummierte […]