Zivilisationskrankheiten

Der professionelle Befund ist Fundament für Diagnose und Heilung

Krätze-Fälle in Deutschland

Posted on | Dezember 8, 2018 | No Comments

Seit 2017 mehren sich die Meldungen über das Auftreten von Krätze in Deutschland wieder. Enger Körperkontakt kann eine Möglichkeit der Ansteckung. Vor allem in Kinder- und Pflegeeinrichtungen ist eine Infektion mit Krätze schnell möglich.

Juckender, teilweise brennender Ausschlag und kleine Bläschen sind nur einige Anzeichen, die auf den Befall mit Krätze hindeuten. Obwohl die Erkrankung nie vollständig ausgelöscht war, steigt die Zahl der gemeldeten Fälle aktuell wieder an.

Symptome und Ansteckung

Die Krätze hat ihren Namen nicht umsonst bekommen. Er ist vom Wort kratzen abgeleitet, weil Betroffene unter einem juckenden Ausschlag leiden. Dieser Ausschlag wird durch Milben hervorgerufen, die sich in die Haut bohren und sich kleine Kanäle graben. Dort legen sie ihre Eier ab und hinterlassen Kot, der ein Brennen verursachen kann.

Durch das körpereigene Abwehrsystem reagiert die Haut mit Rötungen und Bläschen. Manchmal entstehen auch Knötchen. Die Bläschen sind mit Flüssigkeit gefüllt. Sobald diese platzen, verkrusten sie. Durch die großflächigen Verkrustungen wirken die Symptome der Krätze sehr schlimm.

Um sich mit Krätze anzustecken bedarf es eines längeren, intensiven Körperkontakts. Dies ist zum Beispiel beim gemeinsamen Spielen in den Kindereinrichtungen oder auch beim Sex möglich.

Einfache Behandlung – schnell und effizient

Die Behandlung der lästigen Hauterkrankung erfolgt in den meisten Fällen mit einer Salbe, die am Abend auf die Haut aufgetragen wird. Über Nacht wirkt sie dann ein und wird am Morgen wieder abgeduscht. Die Wirkstoffe Permethrin, Crotamiton und Benzylbenzoat haben sich in der Behandlung als äußerst wirkungsvoll erwiesen.

Außerdem sollten Bettwäsche und Kleidung bei 60 Grad gewaschen werden, um die Milben vollständig zu beseitigen. Ist dies bei einigen Kleidungsstücken nicht möglich, hilft es, diese in luftdicht verschlossenen Plastiktüten 5 Tage zu lagern.

Betroffene Einrichtungen wie Kindergärten, Schulen oder Pflegeeinrichtungen müssen Krätze-Fälle melden.

ADHS im Erwachsenenalter

Posted on | November 27, 2018 | No Comments

Ständiger Bewegungsdrang und eine enorme Ungeduld sind nur einige Zeichen, die auf ADHS hindeuten können. Bei Kindern wird diese Diagnose sehr häufig gestellt. Aber dass auch viele Erwachsene ADHS haben, ist kaum bekannt.

ADHS ist genetisch übertragbar. Umso wichtiger ist es, dass Erwachsene wissen, dass sie betroffen sind. Obwohl die Anzeichen deutlich sind, kommt der Gedanke an ADHS selten von selbst auf. Die Betroffenen beginnen oftmals an sich zu zweifeln, weil sie die Ursache nicht erkennen.

Fakten um ADHS

Die Statistik zeigt, dass etwa 5 Prozent der Kinder und Jugendlichen unter ADHS leiden. Als ADHS wird die Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung bezeichnet. Bei vielen Kindern „verwächst“ sich die Erkrankung. Doch etwa 60 Prozent der Betroffenen nimmt sie ins Erwachsenenalter mit.

Symptome, die auf ADHS hinweisen können

Ständige Unruhe, Schwierigkeiten sich länger zu konzentrieren, impulsive, oftmals unangebrachte Handlungen, Probleme dabei, sich selbst zu organisieren – all diese Symptome können auf ADHS hinweisen. Viele Betroffene wissen gar nicht, dass sie ADHS haben und beginnen damit, an sich selbst zu zweifeln. Nicht selten führt dies zu schweren Depressionen.

Hilfe suchen

Wer sich anders fühlt als andere Menschen, wer an sich zweifelt und sich nicht als normal empfindet, sollte dringend das Gespräch mit einem erfahrenen Therapeuten suchen. Es ist eine enorme Entlastung für die Psyche, wenn die Ursache für das unausgeglichene Verhalten benannt ist. Dann ist es möglich, ganz gezielt gegen die Symptome von ADHS anzugehen. Entspannungstechniken können trainiert oder bestimmte Routinen eingesetzt werden, wenn es wieder einmal unerträglich scheint.

Medikamente und Selbsthilfegruppen

Es gibt Medikamente, die die Symptome sehr gut in den Griff bekommen. Die ständige Unruhe verschwindet und längere Konzentrationsphasen werden auch möglich gemacht. Aber auch die psychische Komponente sollte nicht außer Acht gelassen werden. Hier helfen Selbsthilfegruppen, in denen der Erfahrungsaustausch mit anderen Betroffenen im Vordergrund steht.

 

Wie Unzufriedenheit mit der eigenen Arbeit krank machen kann

Posted on | September 25, 2018 | 2 Comments

Wer Sinn in seiner Arbeit findet und Anerkennung erntet, der ist viel weniger krank. Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle Fehlzeiten-Report, herausgegeben von der Universität Bielefeld in Zusammenarbeit mit der Beuth Hochschule für Technik Berlin und dem Wissenschaftlichen Institut der AOK. Zufriedenheit ist also wichtig, doch wie lässt sich diese erreichen?

Immer mehr Menschen sind unzufrieden mit ihrer Arbeit. Das liegt nicht immer an den teilweise stupiden Tätigkeiten sondern daran, selbst einen Sinn in der Arbeit zu erkennen und entsprechend Anerkennung dafür zu erhalten. Dabei ist es zweitrangig, welche Art der Arbeit der Beschäftigte ausführt, solange er zufrieden ist und sich erfüllt fühlt durch seinen Job. Leider ist das bei immer weniger Angestellten der Fall und das liegt in erster Linie am Arbeitsumfeld und den steigenden Erwartungen. Die Folgen von so viel Stress und Unzufriedenheit am Arbeitsplatz sind längst bekannt und waren bereits Grundlage vieler vorhergehender Studien: Es droht das klassische Burn-Out. Das schickt meist Begleiterscheinungen wie Kopfschmerzen, Müdigkeit, Konzentrationsstörungen, Atembeschwerden, Übelkeit, Magenschmerzen und viele weitere Symptome voraus. Im schlimmsten Fall erleiden Angestellte Schlaganfälle oder Herzattacken.

Fehltage reduzieren, die Arbeitszufriedenheit steigern

Damit das nicht passiert sollten Arbeitgeber darauf achten, die Arbeitsinhalte wirklich sinnvoll zu gestalten und auch nicht mit Lob zu sparen. Erscheint ein Arbeiter überlastet ist es hilfreich, frühzeitig zu intervenieren. Das spart vor allen Dingen hohe Folgekosten für Krankenversicherungen & Co, denn lange Fehlzeiten eines Angestellten nach einem Burn-Out sind für eine Firma oft auch wirtschaftlich kaum tragbar. Und die Zahlen des Fehlzeiten-Reports sprechen eine deutliche Sprache. Beschäftigte, die ihre Arbeit erfüllend finden, hatten so im Jahr 2017 durchschnittlich gerade mal 9,4 Fehltage zu verzeichnen. Bei den unzufriedenen Beschäftigten waren es deutlich mehr Fehltage, nämlich 19,6. Das macht deutlich, wie wichtig dieses Thema ist.

 

 

 

 

 

 

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Kieferschmerzen: Das hilft gegen die weit verbreiteten Beschwerden

Posted on | August 8, 2018 | No Comments

Kieferschmerzen zählen zu einem weit verbreiteten Problem, dass viele Menschen jeglichen Alters betrifft. Die Kiefermuskulatur krampft sich zusammen, essen und sprechen fällt zunehmend schwerer und oft sind Kopfschmerzen oder Nackenschmerzen die Folge der Verspannungen. Einfache Tipps und Tricks können aber schon helfen, Kieferschmerzen zu lindern.

Ist der Kiefer verspannt, schmerzt die ganze Mundpartie. Das Essen fällt zunehmend schwerer und auch beim Sprechen können sich Beschwerden zeigen. Drei einfache Entspannungsübungen können helfen, den Kiefer wieder in Form zu bringen. Eine hilfreiche Übung ist es, die Schläfenmuskeln zu lockern. Dazu werden bei der Handballen zu den Schläfen geführt und diese dann leicht angerdückt. Dazu den Mund langsam schließen und öffnen. Diese Übung fünfmal wiederholen, dann entspannen. Hat das noch nicht zu einem Erfolg geführt, sollten zusätzlich die Wangenmuskeln eine Lockerung erfahren. Das gelingt, in dem Mittelfinger und Zeigefinger auf beide Wangenseiten abgelegt und dann leicht gedrückt werden. Den Druck jeweils für etwa 10 Sekunden halten und so fortfahren, bis die gesamte Wangenpartie entspannt ist. Diese Übung lässt sich beliebig oft wiederholen. Zusätzlich können die Wangen auch ausgestrichen werden. Dazu vom oberen Jochbogen bis zur Kaumuskulatur an den Wangen entlang streichen. Das Ganze mindestens zehnmal wiederholen.

Von Massagen bis Beißschienen ist vieles möglich

Neben diesen „Fitnessübungen“ für das Gesicht gibt es aber auch noch ganz leichte und natürliche Alternativen, um die Kiefermuskulatur wieder zu entspannen. Wer beispielsweise herzhaft lacht oder aus vollem Halse gähnt, der führt ebenfalls eine Entspannungshaltung herbei. Manchmal hilft das schon alleine, um strapazierte Muskeln zu lösen und die Beschwerden deutlich zu lindern. Einer der Gründe für Kieferschmerzen ist übrigens eine verspannte Schlafhaltung, oft begleitet durch nächtliches Zähneknirschen oder Kauen. Hier können langfristig spezielle Beißschienen vom Zahnarzt helfen. Diese müssen allerdings individuell angefertigt werden, deswegen ist eine ausführliche Beratung und anschließende Behandlung unumgänglich. Doch für eine entspannte Mundpartie und angenehmes Kauen lohnt sich der Aufwand natürlich dennoch, zumal Kieferverspannungen immer wieder auftreten können.

Volks-Beschwerde Trockene Kopfhaut: Ursachen, Behandlung, Vorbeugung

Posted on | Juni 12, 2018 | 2 Comments

Betroffenen fällt es häufig gar nicht auf, wenn die Kopfhaut ungesund trocken ist. Typischerweise liegt eine äußere Ursache vor, wenn die Talgproduktion gestört und die Kopfhaut durch Chlor oder Salzwasser beeinträchtigt wird. Auch können Wetter, falsch temperierte Räume oder falsche Pflegeprodukte dazu führen, dass unser Haupt austrocknet. Auf Basis der Erkenntnisse der Website trockenekopfhaut.de haben wir Ursachen, Behandlungs-Möglichkeiten und Ansätze zur Vorbeugung gefunden.

Im Gegensatz zur Gesichts- und Oberkörper-Epidermis schenken wir in aller Regel der Kopfhaut deutlich weniger Aufmerksamkeit. Das liegt in erster Linie daran, dass die empfindliche Haut auf dem Kopf von Milliarden Haaren bedeckt ist. Erst wenn sich Schuppen bemerkbar machen oder es unangenehm juckt, bemerken die meisten Menschen das Problem und suchen nach einer Lösung. Dabei gilt es zunächst, die Ursache zu finden. Auslöser können sowohl äußere Einflüsse, wie falsche Pflege- und Stylingprodukte, heiße Föhnluft oder Umwelteinflüsse sein. Aber auch gesundheitliche Faktoren wie Stress, Allergien, schlechte Ernährung oder genetische Dispositionen spielen bei der Entstehung von trockener Kopfhaut eine Rolle, wie bei trockenekopfhaut.net berichtet wird. Um herauszufinden, wo genau die Ursache liegt kann es mitunter schon helfen, die tägliche Haarpflegeroutine umzustellen und auf die gewohnten Produkte zu verzichten. Stellt sich dann eine Besserung ein, sind die Übeltäter ausgemacht und können durch sanftere Shampoos und Conditioner ersetzt werden. Reicht das nicht, kann ein Besuch beim Hautarzt Aufklärung bringen. So lässt sich ausschließen, dass andere schwerwiegende Erkrankungen vorliegen, wie zum Beispiel eine Schuppenflechte oder Neurodermitis.

Schnelle Hilfe bei trockener Kopfhaut und fiesem Juckreiz

Bei ernsthaften Hauterkrankungen im Zusammenhang mit trockener Kopfhaut wird der Hautarzt eine Behandlung vorschlagen und entsprechende Medikamente verschreiben. Ist die Haut allerdings einfach nur überreizt, braucht sie eine Pause. Jetzt helfen spezielle Shampoos und Pflegeprodukte für trockene Kopfhaut weiter, denn sie beruhigen und spenden Feuchtigkeit. Auch Hausmittel können die Schuppen beseitigen und den Juckreiz stoppen. Wie wäre es zum Beispiel mit einer Maske aus zwei Eigelb vermischt mit 4 Esslöffeln Olivenöl und etwas warmem Wasser? Das Ganze einmassieren und mindestens 15 Minuten einwirken lassen. Dann ordentlich ausspülen, die Haare ganz normal mit Shampoo waschen und an der Luft trocknen lassen. Bei Bedarf einmal wöchentlich wiederholen. Mehr Informationen rund um das Thema trockene Kopfhaut und weiterführende Tipps finden Sie auf trockenekopfhaut.net .

Keine Demenz dank Modepille?

Posted on | Mai 31, 2018 | No Comments

Eine spezielle Substanz aus der Natur soll künftig vor Alzheimer und Demenz schützen, den Ausbruch der gefürchteten Alterskrankheiten zumindest verzögern. Die Besonderheit daran ist, dass in der Pille Spermidin steckt, eine natürliche Substanz die auch in vielen Lebensmitteln zu finden ist.

 

Spermidin steckt in Sojaprodukten, Weizenkeimen, gereiftem Käse und Hülsenfrüchten. Der Körper ist sogar in der Lage, diese Substanz selbst herzustellen. Sie hilft dabei, beschädigte und alte Zellen zu entsorgen und somit Platz für junge und gesunde Zellen zu schaffen. Ein Quell der Jugend sozusagen. Spermidin kann so die Lernfähigkeit und das Gedächtnis positiv beeinflussen. Und weil es so viel Positives bringt, hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung jüngst eine Untersuchung unter den Namen „SmartAge“ ins Leben gerufen. Ausgangspunkt für diese Untersuchung ist, dass ein Mangel an Spermidin dazu führt, dass typische Zivilisationskrankheiten des Alters wie Demenz und Alzheimer entstehen. Wenn der Körper die Substanz nicht mehr selbst bilden kann oder das aufgenommene Spermidin aus der Nahrung entsprechend verwertet, soll künftig eine Pille dabei helfen, Altersleiden aufzuhalten.

 

Zellen auf Hungerkur

 

Die Leitung für die Untersuchung hat Professorin Agnes Flöel, Neurowissenschaftlerin an der Berliner Charité. Das Forscherteam beobachtete zunächst 100 Versuchspersonen über den Zeitraum von einem Jahr. Die Teilnehmer waren gesunde, ältere Menschen deren Gedächtnisleistung sich allerdings nach eigenen Angaben verschlechtert hatte. Sie alle bekamen jeden Tag eine Pille zum Essen, in der Spermidin in hoher Konzentration steckte. Die ersten Ergebnisse nach drei Monaten Studienverlauf sind vielversprechend. So hatte keine der Versuchspersonen gravierende Nebenwirkungen zu beklagen. Demgegenüber verbesserte sich aber tatsächlich die Gedächtnisleistung. Der Hintergrund für diese Ergebnisse ist der, dass die Auslöser für Alzheimer, Demenz und Parkinson Ablagerungen in den Hirnzellen sind. Damit diese Ablagerung verschwinden, simmuliert das Spermidin eine Hungerkur für die Zellen. Diese sollen dadurch die krankheitserregenden Bestandteile vertrauen und sie als Nährstoffe benutzen. Noch bezweifeln Experten allerdings, ob Spermidin als Lösung gegen Altersleiden allein ausreicht.

Herzkrankheiten mit der Apple Watch rechtzeitig erkennen

Posted on | April 7, 2018 | 2 Comments

Schon jetzt zählen die Uhren von Apple mit ihren zahlreichen Funktion zu den schlausten Accessoires überhaupt. Der Hersteller möchte trotzdem noch eines obendrauf setzen und bringt bald die erste Apple Watch mit integriertem EKG-Gerät auf den Markt. Sie soll Herzkrankheiten erkennen und so vor Gefahren für die Gesundheit warnen können.

 

Mit der neusten Apple Watch hat sich der Konzern aus Cupertino selbst übertroffen, denn sie verfügt über ein eingebautes KardiaBand. Dieses hat der Hersteller AliveCor entwickelt und es soll vor einer der gefährlichsten Zivilisationskrankheiten schützen: Herzproblemen. Die fallen einem selbst oft erst auf, wenn es schon zu spät ist und um Herzinfarkten vorzubeugen, warnt die Uhr am Handgelenk rechtzeitig vor kardiologischen Schwierigkeiten. Das zumindest verspricht der Hersteller in seiner aktuellen Pressemitteilung. Das Armband funktioniert auf der Basis von Künstlicher Intelligenz. Die Sensoren messen den Blutdruck und können dadurch frühzeitig Kammerflimmern und Herzrhythmusstörungen erkennen. Außerdem soll das EKG-Armband bei Hyperkalämie anschlagen, dabei handelt es sich um eine zu hohe Konzentration von Kalium, welches sich im Blut befinden. Auch das kann schnell zu einer lebensbedrohlichen Situation werden.

Zuverlässige Datenermittlung ohne Bluttests

 

Vor der Marktreife musste die Uhr natürlich zahlreiche Tests durchlaufen und entsprechend genehmigt werden. Sie ist zugelassen von der US-amerikanischen Lebensmittelüberwachungs- und Arzneimittelbehörde (kurz FDA). Die Zuverlässigkeit der Apple Watch soll, laut Forschern, bei über 90 Prozent liegen. Um diese gute Zahl zu erreichen musste zunächst ein Algorithmus entwickelt werden, der in der Lage war die Kaliumwerte überhaupt zu messen und anzuzeigen. Deshalb mussten die Forscher über 2 Millionen EKGs und vier Millionen Kaliumwerte von Personen der Mayo Clinic in Cleveland auswerten, um die Trefferquote bei den späteren Nutzern zu erhöhen und den Algorithmus zu entwickeln. Der Vorteil der Uhr ist aber nicht nur, dass man sie ständig am Handgelenk dabei hat, sondern dass der Nutzer auch ohne schmerzhafte Bluttests auskommen kann. Für die Ermittlung der Werte reicht es künftig, sein Smartphone mit der Apple Watch zu koppeln und dort eine App zu installieren. Wann die Technik auf den deutschen Markt kommt, steht bislang noch nicht fest.

7 Tipps für einen schmerzfreien Rücken

Posted on | Februar 11, 2018 | No Comments

In Deutschland leiden bereits mehr als 8 Millionen Menschen unter chronischen Rückenleiden und täglich kommen mehr hinzu. Eine schlechte Körperhaltung, Bewegungsmangel und zu langes Sitzen schaden dem Rücken. Diese einfachen Tipps können helfen, Rückenbeschwerden zu lindern und ihnen sogar vorzubeugen.

1. Keine Schonhaltung einnehmen!

Bei schmerzgeplagten Rückenpatienten ist es leider eine schlechte Angewohnheit, eine Schonhaltung einzunehmen, um den Rücken vermeintlich zu entlasten. Das führt zu noch mehr Verspannungen und kann den Schmerz verstärken. Ein Physiotherapeut kann die falsche Haltung auflösen und bessere Alternativen aufzeigen.

2. Stress reduzieren!

Stress ist ein Phänomen der modernen Gesellschaft und bei vielen Menschen wirkt sich der leider sehr negativ auf die Gesundheit aus, speziell auf den Rücken. Hier gilt es, den Stress durch gezielte Entspannungsübungen zu reduzieren und auf die Warnsignale des Körpers zu hören.

3. Das Gewicht kontrollieren!

Übergewicht ist schädlich für Gelenke und Muskulatur und das betrifft auch den Rücken. Deswegen sollten Rückenpatienten auf ihr Gewicht achten und Übergewicht entsprechend reduzieren.

4. Mehr bewegen!

Auf der Arbeit im Büro, im Auto oder auf dem Sofa vor dem Fernseher. Der Mensch sitzt zu viel und das schadet dem Rücken. Deswegen immer mal wieder aufstehen, sich strecken und regelmäßige sportliche Aktivitäten in den Alltag integrieren. Das kann die Anmeldung im Sportverein sein, regelmäßiges Spazierengehen mit Freunden, den Arbeitsweg mit dem Rad statt mit dem Auto zu erledigen oder einfach zuhause ein paar Rückenübungen am Tag zu machen.

5. Wärme hilft!

Bei akuten Rückenschmerzen kann eine Wärmflasche an der betreffenden Stelle oder alternativ auch ein Wärmepflaster gute Dienste leisten. Die Wärme lockert die Muskulatur und reduziert damit den Schmerz.

6. Massagen tun gut!

Professionelle Massagen helfen ebenfalls dem Rücken und lindern Schmerzen. Wer beim Hausarzt  vorstellig wird, der bekommt Massagen oftmals auch von der Krankenkasse bezahlt.

7. Arzt aufsuchen!

Bei starken Schmerzen führt der erste Weg immer zum Arzt um abklären zu lassen, wo die Ursache liegt. Er kann einem weitere Tipps und Tricks verraten und gegebenenfalls Schmerzmittel oder Massagen verschreiben.

Können psychedelische Substanzen die Gesundheit verbessern?

Posted on | Dezember 29, 2017 | 1 Comment

Microdosing soll der neue Weg sein seine Kreativität zu steigern, leistungsfähiger, zufriedener, ja sogar netter zu werden. Sind sich jedenfalls die Forscher sicher. Doch welche Nebenwirkungen hat der regelmäßige kontrollierte Micro-Drogenkonsum und was sagen Ärzte zu dieser neuen Zugangsweise zu LSD, Pilzen und Co?

Sophia Korb und James Fadiman überraschen gerade bei der Altered (Konferenz für Bewusstseins- und Drogenforschung) in Berlin mit überraschenden Ergebnissen zum Microdosing. Sie haben einen sehr abgeschwächten Drogentest durchgeführt und zwar auf ihre ganz eigene Weise. Eine Gruppe von 1.500 Menschen aus aller Welt und aller Altersklassen von 18 bis 80 Jahre haben freiwillig an der Studie teilgenommen und alle drei bis vier Tage eine sehr geringe Dosis ihrer bevorzugten Droge genommen.

Darunter war LSD ebenso wie Ibogain und Pilze. Unter den Teilnehmern waren chronisch Kranke, Menschen mit psychischen Erkrankungen und vollkommen gesunde Konsumenten mit den unterschiedlichsten Berufen. Sie alle mussten regelmäßig Fragebögen zu ihrem Zustand ausfüllen und beschreiben, wie das so genannte Microdosing auf sie gewirkt hat.

Nicht alle Ergebnisse zufriedenstellend

Dabei kamen erstaunliche Erkenntnisse heraus. So hatte niemand von den Konsumenten typische Begleiterscheinungen des Konsums, also keinen Trip oder sonstigen Erlebnisse. Ganz im Gegenteil, statt abzudriften fühlten sich die meisten Teilnehmer klarer im Kopf, leistungsstarker und ausgeglichener. Teilnehmer mit chronischen Schmerzen waren sogar in der Lage, ihren Alltag besser zu meisten, auch Depressionen wurden etwas besser.

Die einzige Ausnahme bildeten Teilnehmer mit seiner Sehschwäche und einer Angststörung. Beide Symptome verstärkten sich durch die regelmäßige Einnahme von Drogen.

Forscherkollegen sind sich trotzdem unsicher, was sie von dieser Studie halten sollen, denn einige klassische Facetten wurden dabei außen vor gelassen. Die Teilnehmer waren ausnahmslos vertraut mit Drogen, außerdem gab es keine wirkliche Kontrollgruppe die mit Placebos ausgestattet wurden. Es gab lediglich einen kleinen Kreis von Teilnehmern, die eben einfach nichts erhielten und trotzdem Fragebögen ausfüllen sollten. Deshalb halten einige Experten diese Studie nicht für repräsentativ, dafür aber trotzdem nach wie vor für spannend.

Jugendlichhafte Gesundheit durch eine gute Darmflora?

Posted on | November 26, 2017 | No Comments

Wer einen gesunden Darm hat der hält damit den Schlüssel für ein langes Leben in Händen, sind sich jedenfalls die Wissenschaftler einig. Der Grund dafür ist einfach, der Darm ist die Wiege des Immunsystems und wenn das fit und gesund ist bis ins hohe Alter hinein, dann geht es dem Menschen gut.

„Du bist was du isst.“ diesen Spruch kennen sicher die meisten Menschen, doch wie viel Wahres da dran ist, das belegen jetzt aktuelle Studien. Durchgeführt wurden die an der Western University’s Schulich School of Medicine & Dentistry in Ontario in Zusammenarbeit mit dem Tianyi Health Science Institute in Zhenjiang. Die Forscher analysierten die Darmflora von 1.000 Menschen ganz unterschiedlichen Alters. Der jüngste Teilnehmer war drei Jahre alt, der älteste Teilnehmer 100. Grundvoraussetzung für die Teilnahme an der Studie war, dass alle Teilnehmer sich bester Gesundheit erfreuen mussten, ebenso ihre nahen Verwandten. Sie durften keinerlei Medikamente einnehmen, keinen Alkohol trinken oder Zigaretten rauchen. Außerdem durften sie ihr Leben lang nie ernsthaft krank gewesen sein. Die Ergebnisse der Studie waren beeindruckend.

Eine Zukunft ohne Krankheiten?

Die Darmflora der um die 30 Jährigen war genauso gut, wie die der Senioren. Allenfalls bei den sehr jungen Studienteilnehmern ergaben sich altersbedingt kleinere Veränderungen, doch nach dem 30. Lebensjahr waren keine großen Unterschiede mehr feststellbar. Es scheint also tatsächlich so, dass eine gesunde und stabile Darmflora dazu führt, dass der Mensch gesund alt werden kann und dabei ein höheres Alter erreicht als ein Mensch mit einer gestörten, wenig intakten Darmflora.

Auf der Grundlage dieser Erkenntnisse wollen die Forscher nun Diagnoseverfahren in den Arztpraxen etablieren, die den Zustand der Darmflora der Patienten messen und bewerten können. Damit könnte eine neue, gesunde Gesellschaft heranwachsen mit weniger Zivilisationskrankheiten, sind sich die Forscher schon jetzt sicher.

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