Zivilisationskrankheiten

Der professionelle Befund ist Fundament für Diagnose und Heilung

Herzkrankheiten mit der Apple Watch rechtzeitig erkennen

Posted on | April 7, 2018 | No Comments

Schon jetzt zählen die Uhren von Apple mit ihren zahlreichen Funktion zu den schlausten Accessoires überhaupt. Der Hersteller möchte trotzdem noch eines obendrauf setzen und bringt bald die erste Apple Watch mit integriertem EKG-Gerät auf den Markt. Sie soll Herzkrankheiten erkennen und so vor Gefahren für die Gesundheit warnen können.

 

Mit der neusten Apple Watch hat sich der Konzern aus Cupertino selbst übertroffen, denn sie verfügt über ein eingebautes KardiaBand. Dieses hat der Hersteller AliveCor entwickelt und es soll vor einer der gefährlichsten Zivilisationskrankheiten schützen: Herzproblemen. Die fallen einem selbst oft erst auf, wenn es schon zu spät ist und um Herzinfarkten vorzubeugen, warnt die Uhr am Handgelenk rechtzeitig vor kardiologischen Schwierigkeiten. Das zumindest verspricht der Hersteller in seiner aktuellen Pressemitteilung. Das Armband funktioniert auf der Basis von Künstlicher Intelligenz. Die Sensoren messen den Blutdruck und können dadurch frühzeitig Kammerflimmern und Herzrhythmusstörungen erkennen. Außerdem soll das EKG-Armband bei Hyperkalämie anschlagen, dabei handelt es sich um eine zu hohe Konzentration von Kalium, welches sich im Blut befinden. Auch das kann schnell zu einer lebensbedrohlichen Situation werden.

Zuverlässige Datenermittlung ohne Bluttests

 

Vor der Marktreife musste die Uhr natürlich zahlreiche Tests durchlaufen und entsprechend genehmigt werden. Sie ist zugelassen von der US-amerikanischen Lebensmittelüberwachungs- und Arzneimittelbehörde (kurz FDA). Die Zuverlässigkeit der Apple Watch soll, laut Forschern, bei über 90 Prozent liegen. Um diese gute Zahl zu erreichen musste zunächst ein Algorithmus entwickelt werden, der in der Lage war die Kaliumwerte überhaupt zu messen und anzuzeigen. Deshalb mussten die Forscher über 2 Millionen EKGs und vier Millionen Kaliumwerte von Personen der Mayo Clinic in Cleveland auswerten, um die Trefferquote bei den späteren Nutzern zu erhöhen und den Algorithmus zu entwickeln. Der Vorteil der Uhr ist aber nicht nur, dass man sie ständig am Handgelenk dabei hat, sondern dass der Nutzer auch ohne schmerzhafte Bluttests auskommen kann. Für die Ermittlung der Werte reicht es künftig, sein Smartphone mit der Apple Watch zu koppeln und dort eine App zu installieren. Wann die Technik auf den deutschen Markt kommt, steht bislang noch nicht fest.

7 Tipps für einen schmerzfreien Rücken

Posted on | Februar 11, 2018 | No Comments

In Deutschland leiden bereits mehr als 8 Millionen Menschen unter chronischen Rückenleiden und täglich kommen mehr hinzu. Eine schlechte Körperhaltung, Bewegungsmangel und zu langes Sitzen schaden dem Rücken. Diese einfachen Tipps können helfen, Rückenbeschwerden zu lindern und ihnen sogar vorzubeugen.

1. Keine Schonhaltung einnehmen!

Bei schmerzgeplagten Rückenpatienten ist es leider eine schlechte Angewohnheit, eine Schonhaltung einzunehmen, um den Rücken vermeintlich zu entlasten. Das führt zu noch mehr Verspannungen und kann den Schmerz verstärken. Ein Physiotherapeut kann die falsche Haltung auflösen und bessere Alternativen aufzeigen.

2. Stress reduzieren!

Stress ist ein Phänomen der modernen Gesellschaft und bei vielen Menschen wirkt sich der leider sehr negativ auf die Gesundheit aus, speziell auf den Rücken. Hier gilt es, den Stress durch gezielte Entspannungsübungen zu reduzieren und auf die Warnsignale des Körpers zu hören.

3. Das Gewicht kontrollieren!

Übergewicht ist schädlich für Gelenke und Muskulatur und das betrifft auch den Rücken. Deswegen sollten Rückenpatienten auf ihr Gewicht achten und Übergewicht entsprechend reduzieren.

4. Mehr bewegen!

Auf der Arbeit im Büro, im Auto oder auf dem Sofa vor dem Fernseher. Der Mensch sitzt zu viel und das schadet dem Rücken. Deswegen immer mal wieder aufstehen, sich strecken und regelmäßige sportliche Aktivitäten in den Alltag integrieren. Das kann die Anmeldung im Sportverein sein, regelmäßiges Spazierengehen mit Freunden, den Arbeitsweg mit dem Rad statt mit dem Auto zu erledigen oder einfach zuhause ein paar Rückenübungen am Tag zu machen.

5. Wärme hilft!

Bei akuten Rückenschmerzen kann eine Wärmflasche an der betreffenden Stelle oder alternativ auch ein Wärmepflaster gute Dienste leisten. Die Wärme lockert die Muskulatur und reduziert damit den Schmerz.

6. Massagen tun gut!

Professionelle Massagen helfen ebenfalls dem Rücken und lindern Schmerzen. Wer beim Hausarzt  vorstellig wird, der bekommt Massagen oftmals auch von der Krankenkasse bezahlt.

7. Arzt aufsuchen!

Bei starken Schmerzen führt der erste Weg immer zum Arzt um abklären zu lassen, wo die Ursache liegt. Er kann einem weitere Tipps und Tricks verraten und gegebenenfalls Schmerzmittel oder Massagen verschreiben.

Können psychedelische Substanzen die Gesundheit verbessern?

Posted on | Dezember 29, 2017 | 1 Comment

Microdosing soll der neue Weg sein seine Kreativität zu steigern, leistungsfähiger, zufriedener, ja sogar netter zu werden. Sind sich jedenfalls die Forscher sicher. Doch welche Nebenwirkungen hat der regelmäßige kontrollierte Micro-Drogenkonsum und was sagen Ärzte zu dieser neuen Zugangsweise zu LSD, Pilzen und Co?

Sophia Korb und James Fadiman überraschen gerade bei der Altered (Konferenz für Bewusstseins- und Drogenforschung) in Berlin mit überraschenden Ergebnissen zum Microdosing. Sie haben einen sehr abgeschwächten Drogentest durchgeführt und zwar auf ihre ganz eigene Weise. Eine Gruppe von 1.500 Menschen aus aller Welt und aller Altersklassen von 18 bis 80 Jahre haben freiwillig an der Studie teilgenommen und alle drei bis vier Tage eine sehr geringe Dosis ihrer bevorzugten Droge genommen.

Darunter war LSD ebenso wie Ibogain und Pilze. Unter den Teilnehmern waren chronisch Kranke, Menschen mit psychischen Erkrankungen und vollkommen gesunde Konsumenten mit den unterschiedlichsten Berufen. Sie alle mussten regelmäßig Fragebögen zu ihrem Zustand ausfüllen und beschreiben, wie das so genannte Microdosing auf sie gewirkt hat.

Nicht alle Ergebnisse zufriedenstellend

Dabei kamen erstaunliche Erkenntnisse heraus. So hatte niemand von den Konsumenten typische Begleiterscheinungen des Konsums, also keinen Trip oder sonstigen Erlebnisse. Ganz im Gegenteil, statt abzudriften fühlten sich die meisten Teilnehmer klarer im Kopf, leistungsstarker und ausgeglichener. Teilnehmer mit chronischen Schmerzen waren sogar in der Lage, ihren Alltag besser zu meisten, auch Depressionen wurden etwas besser.

Die einzige Ausnahme bildeten Teilnehmer mit seiner Sehschwäche und einer Angststörung. Beide Symptome verstärkten sich durch die regelmäßige Einnahme von Drogen.

Forscherkollegen sind sich trotzdem unsicher, was sie von dieser Studie halten sollen, denn einige klassische Facetten wurden dabei außen vor gelassen. Die Teilnehmer waren ausnahmslos vertraut mit Drogen, außerdem gab es keine wirkliche Kontrollgruppe die mit Placebos ausgestattet wurden. Es gab lediglich einen kleinen Kreis von Teilnehmern, die eben einfach nichts erhielten und trotzdem Fragebögen ausfüllen sollten. Deshalb halten einige Experten diese Studie nicht für repräsentativ, dafür aber trotzdem nach wie vor für spannend.

Jugendlichhafte Gesundheit durch eine gute Darmflora?

Posted on | November 26, 2017 | No Comments

Wer einen gesunden Darm hat der hält damit den Schlüssel für ein langes Leben in Händen, sind sich jedenfalls die Wissenschaftler einig. Der Grund dafür ist einfach, der Darm ist die Wiege des Immunsystems und wenn das fit und gesund ist bis ins hohe Alter hinein, dann geht es dem Menschen gut.

„Du bist was du isst.“ diesen Spruch kennen sicher die meisten Menschen, doch wie viel Wahres da dran ist, das belegen jetzt aktuelle Studien. Durchgeführt wurden die an der Western University’s Schulich School of Medicine & Dentistry in Ontario in Zusammenarbeit mit dem Tianyi Health Science Institute in Zhenjiang. Die Forscher analysierten die Darmflora von 1.000 Menschen ganz unterschiedlichen Alters. Der jüngste Teilnehmer war drei Jahre alt, der älteste Teilnehmer 100. Grundvoraussetzung für die Teilnahme an der Studie war, dass alle Teilnehmer sich bester Gesundheit erfreuen mussten, ebenso ihre nahen Verwandten. Sie durften keinerlei Medikamente einnehmen, keinen Alkohol trinken oder Zigaretten rauchen. Außerdem durften sie ihr Leben lang nie ernsthaft krank gewesen sein. Die Ergebnisse der Studie waren beeindruckend.

Eine Zukunft ohne Krankheiten?

Die Darmflora der um die 30 Jährigen war genauso gut, wie die der Senioren. Allenfalls bei den sehr jungen Studienteilnehmern ergaben sich altersbedingt kleinere Veränderungen, doch nach dem 30. Lebensjahr waren keine großen Unterschiede mehr feststellbar. Es scheint also tatsächlich so, dass eine gesunde und stabile Darmflora dazu führt, dass der Mensch gesund alt werden kann und dabei ein höheres Alter erreicht als ein Mensch mit einer gestörten, wenig intakten Darmflora.

Auf der Grundlage dieser Erkenntnisse wollen die Forscher nun Diagnoseverfahren in den Arztpraxen etablieren, die den Zustand der Darmflora der Patienten messen und bewerten können. Damit könnte eine neue, gesunde Gesellschaft heranwachsen mit weniger Zivilisationskrankheiten, sind sich die Forscher schon jetzt sicher.

Warum wir im Hotel oft besser gut schlafen, als in anderen fremden Betten

Posted on | November 20, 2017 | No Comments

Neulich sind wir beim Thema Reisen auf ein merkwürdiges Paradox gestoßen. Obwohl viele Menschen behaupten sie würden an neuen Orten schlecht schlafen, ist das  in Hotels oft nicht der Fall. Das man unruhig schläft soll angeblich evolutionäre Ursachen haben, an fremden Orten war man vorsichtiger, weil man die Gefahren dort noch nicht kannte. Aber warum ist das bei vielen Menschen anders, wenn sie in einem Hotelzimmer übernachten?

Nun ja, die Antwort ist zweigeteilt. Erstens ist es eigentlich gar nicht anders, aber zweitens treiben die Hotels einen ziemlich großen Aufwand, um dies auszugleichen. Das ist auch nicht weiter verwunderlich, denn die Zufriedenheit des Gastes hängt entscheidend von seinem Schlaf ab. Fühlt er sich am nächsten Morgen gut erholt, ist es im Grunde schon geschafft.

Weiße Betten stehen für Luxus

Und um dieses Ziel zu erreichen, wenden die Hotels auch einige psychologische Tricks an. Der am einfachsten zu durchschauende ist sicher die Farbe der Bettwäsche. Ist euch schon mal aufgefallen, dass diese in den meisten Fällen weiß ist. Und selbst wenn eine zusätzliche farbige Decke vorhanden ist, Weiß ist in der Bettwäsche doch die dominierende Farbe. Wenn ich mir so ansehe, wie meine private Bettwäsche aussieht, oder schlimmer noch, die Bettwäsche im Kinderzimmer, müsste man sich eigentlich fragen warum. Die Antwort ist einfach: In unserem Kopf verbinden wir die Farbe „Weiß“ nicht nur mit Unschuld, sondern auch mit Luxus. Das gilt zwar bedingt auch für die Farbe Schwarz, aber wer will schon in einem schwarzen Bett übernachten?

So simpel das jetzt auch klingt, wenn man diesem Artikel in der HuffPost glauben will, kamen die Hoteliers erst in den 1990ern auf die Idee.

Natürlich hat sich so manch Hotelbesitzer auch intensiv mit den Matratzen auseinander gesetzt. Wenn man sich die Werbung im Fernsehen für Privatmatratzen so ansieht, glaubt man auch gerne, dass man bei der Suche nach der richtigen Matratze durchaus einige Zeit verbringen kann. Man kann sich zum Beispiel fragen, welcher Härtegrad der Beste ist. Um ehrlich zu sein, bevor ich mich mit dem Thema beschäftigt haben, hatte ich eher die Ansicht es gebe mehr oder weniger nur „hart“ und „weich“. Aber weit gefehlt: Härtegrade von Matratzen

Beratung von externen Experten

Und dann gibt es natürlich noch die Matratzenart an sich. Der Klassiker ist eine Federkernmatratze, mit dem Nachteil das irgendwann die Federn durchdrücken können. Dann gibt es noch Klatschschaum als Füllung, oder Latex – und noch viscoelastische Matratzen. Sie alle haben Vor- und Nachteile, und die liegen zum Leidwesen des Entscheiders oft an den individuellen Schlafpositionen.

Also ganz ehrlich, dass wir in Hotelbetten so gut schlafen dürfte das Produkt ziemlich lange Analysen seitens des Hotelbesitzers sein. Da hilft es wahrscheinlich durchaus auch einen beratenden Partner an der Seite zu haben. Gerade in Sachen Objektmöbel, also Möbel für Gastronomie und Hotellerie, wäre da zum Beispiel Objektmöbel24, einem Anbieter aus dem fränkischen Sonnefeld. Dem Vernehmen nach, hat der Anbieter auch schon einmal mit der RTL2-Kochsendung „Die Kochprofis“ zusammengearbeitet.

Akupunktur kurz erklärt

Posted on | September 30, 2017 | No Comments

Wenn die klassische Medizin keine Heilung bringt, kann Akupunktur eine Lösung sein. Sie zählt zu den ältesten Heilmethoden der Medizingeschichte. Bei dieser Art der Behandlung werden bestimmte Punkte des Körpers mit Nadeln stimuliert, um Blockaden zu lösen.

Das harmonische Zusammenspiel von Körper, Geist und Seele ist der Idealzustand. Doch in der heutigen Zeit, in der Stress und Hektik eigentlich feste Bestandteile des Alltags sind, kommt es häufig dazu, dass wichtige Auszeiten vernachlässigt werden. Dann entstehen Beschwerden, die die Schulmedizin oft nicht beseitigen kann. Akupunktur kann in diesen Fällen Linderung bringen.

Klar definierte Akupunkturpunkte

Die heute meist angewandte chinesische Akupunktur ist eine Form, in der verschiedene Akupunkturtechniken Asiens zusammengefasst ausgeführt werden. Grundsätzlich geht es darum, den Energiefluss im Körper wieder in ein Gleichgewicht zu bringen. Die gegensätzlichen Energieströme Yin und Yang müssen nach asiatischer Überzeugung in einer perfekten Harmonie stehen, um ein körperliches Wohlgefühl zu erzeugen.

Bei der Akupunktur werden dünne Nadeln an festen Punkten des Körpers gesetzt. Diese sind in verschiedenen Meridianen genau definiert.

Maximal 16 Einstiche pro Sitzung

Um den Körper nicht zu überfordern, sollten in einer Sitzung nicht mehr als 16 Nadeln gesetzt werden. Dies ist jedoch nur eine Empfehlung. Jede Sitzung dauert maximal eine halbe Stunde, in der der Patient in entspannter Atmosphäre die Stimulierung der Reizpunkte kaum spürt.

Die Akupunkturpunkte können aber auch per Druck stimuliert werden. Häufig sorgt dieser auch schon für Linderung.

Akupunktur wird vor allem bei chronischen Erkrankungen, bei Schlafstörungen, Heuschnupfen, Bronchialasthma und anderen Beschwerden zur Linderung eingesetzt. Auch Migränepatienten können mit Hilfe dieser asiatischen Heilmethode eine deutlich spürbare Linderung erfahren.

Urheber: sheeler / 123RF Lizenzfreie Bilder

Psychosomatisch – wenn Sorgen zu Schmerzen werden!

Posted on | August 13, 2017 | No Comments

Das Zusammenspiel von Körper und Seele wird leider noch zu oft unterschätzt. Deshalb wird die seelische Ursache vieler ernsthaften Krankheiten lange übersehen. Psychosomatische Leiden lassen sich nur lindern, wenn deren Ursache erkannt und beseitigt wird.

Reizüberflutung, emotionaler Stress und unzählige andere Faktoren können dazu führen, dass der Körper reagiert, indem er sich durch Krankheiten bemerkbar macht. Diese psychosomatischen Beschwerden müssen erkannt und gezielt behandelt werden.

Typische, psychosomatische Beschwerden: Zu den meisten psychosomatischen Beschwerden zählen Migräne, Gastritis und Tinnitus. Diese unangenehmen Krankheitsbilder entstehen vor allem durch Stress in jeglicher Form. Emotionaler Stress, beruflicher Stress oder auch spezielle Ängste und Sorgen können Auslöser psychosomatischer Beschwerden sein. Kurzzeitig hilft oft eine Medizin, doch wer diese Beschwerden langfristig in den Griff bekommen will, muss deren Ursache auf den Grund gehen.

Psychosomatik zu oft unterschätzt

Obwohl bekannt ist, dass Körper und Seele sich gegenseitig beeinflussen, wird diese Tatsache häufig unterschätzt. Psychosomatische Beschwerden sind ein Warnsignal, das die Seele an den Körper sendet. Wer sich nicht mit seinen Sorgen und Problemen auseinandersetzt, leidet häufig unter Migräne, Schuppenflechte, Magenschleimhautentzündung und Schlaflosigkeit.

Oft hilft ein seelischer Ausgleich vom stressigen Alltag. Das kann regelmäßiger Sport sein, gezielte Entspannung bei Yoga oder Meditation oder auch die Aufarbeitung der seelischen Probleme in einer Psychotherapie.

Psychosomatische Schmerzen nicht auf die leichte Schulter nehmen!

Wer unter Migräne oder anderen psychosomatischen Erkrankungen leidet, sollte unbedingt versuchen, die Warnsignale seines Körpers und seiner Seele zu erkennen. Dementsprechend muss dann gehandelt werden. Es gibt Ärzte, die sich auf derartige Erkrankungen spezialisiert haben. Sie suchen nach der genauen Ursache und helfen dabei, dass die Patienten ihren Körper und seine Signale besser kennen und verstehen lernen.

Gesunde Ernährung: Bei Lebensmitteln zählt die Qualität, nicht so sehr der eingehaltene Grenzwert

Posted on | August 1, 2017 | No Comments

Glyphosat, seit Monaten in der Öffentlichkeit heiß diskutiert, spaltete es die Menschen in zwei Teile. Die einen sehen den Stoff als Gewinn für die Landwirtschaft, die anderen als eine weitere Krebsgefahr.

Auch wenn man es angesichts der Diskussion kaum glauben mag, Glyphosat ist ein altbekanntes Düngemittel. Der synthetische Stoff wurde 1950 erstmals hergestellt, zehn Jahre später kam er als Düngemittel auf den Markt. Und er scheint nicht ganz ungefährlich zu sein, denn Glyphosat muss vor dem eigentlichen Säen ausgebracht werden, weil sein Hauptzweck darin besteht Unkraut abzutöten – wobei der Stoff allerdings nicht zwischen Unkraut und Nutzpflanzen unterscheiden kann. Klingt gefährlich. Und besonders eine Studie ließ die Öffentlichkeit aufhorchen, diese ordnete Glyphosat als „wahrscheinlich krebserregend“ ein. Klingt gefährlich, aber auch Mate-Tee ist in dieser Kategorie zu finden.

Ganz auf der sicheren Seite ist man allerdings mit ökologischen Düngemittel, etwa wie vom Würzburger Unternehmen GFR mbH hergestellt. Aber selbst bei ökologisch korrekt hergestellten und die Umwelt so wenig wie möglich belastenden Düngemitteln stellt sich der Verbraucher die Frage wie viele dieser Düngemittel er mit Lebensmitteln zu sich nimmt.

Ganz vermeiden lassen sich Rückstände von Düngemitteln in Lebensmittel natürlich nicht. Besonders Nitrat kann zu einem Problem werden, als solches speichern die Nutzpflanzen nämlich den zum Düngen zugesetzten Stickstoff. Im Gemüse selbst können dann nach der Ernte Bakterien das Nitrat in giftige Nitrit umwandeln, das geschieht zum Beispiel wenn das Gemüse zu warm gelagert wird. Die Substanz beeinträchtigt den Transport von Sauerstoff im Blut, besonders bei kleinen Kindern sollte man vorsichtig sein. Bei Tieren kann der Stoff Krebs erzeugen, bei Menschen gibt es dafür allerdings keine Belege.

Kein Grund zur Panik

Trotz aller Lebensmittelskandalen in den letzten Jahren dürften wir in Deutschland allerdings noch verhältnismäßig beruhigt im Supermarkt einkaufen. Selbst abseits von Umwelt- und Biosiegeln ist die Lebensmittelkontrolle bei uns so stark reguliert, das der Verbraucher am Ende sicher sein kann Gemüse & Co. auf den Tisch zu bekommen, das den gesetzlichen Grenzwerten genügt. Wer allerdings sicherer sein will, sollte auf das Biosiegel seines Vertrauens setzen. Und damit gleichzeitig der Nahrungsmittelindustrie signalisieren, dass es ihm nicht um möglichst billige Lebensmittel geht, die gerade so dem gesetzlich vorgeschriebenem Standard entsprechen, sondern Qualität von Belang ist.

Können Magnete heilen?

Posted on | Juni 22, 2017 | No Comments

Können Magnete heilen? Bei einer Frage wie dieser, prallen die Welten der Skeptiker und der Anhänger alternativer Methoden frontal aufeinander. Doch die Beantwortung dieser Frage ist nicht so klar, wie es beide Seiten glauben.

Fragen wird doch zunächst einmal Wikipedia:

„Die nicht-invasive Magnetfeldtherapie oder Magnettherapie ist eine alternativmedizinische Behandlungsmethode, bei der die Patienten einem Magnetfeld ausgesetzt werden. Die Wirksamkeit ist wissenschaftlich nicht belegt. Davon abzugrenzen ist die invasive Magnetfeldtherapie (Elektro-Osteostimulation), deren Wirksamkeit anerkannt ist.

Die beiden Verfahren unterscheiden sich stark hinsichtlich der Wirkungsweise. Während bei der nicht-invasiven Variante das Magnetfeld selbst eine Wirkung im Körper entfalten soll, wird es bei der invasiven Variante nur zur Übertragung elektrischer Energie eingesetzt, während die Wirkung auf elektrischer Stimulation beruht.“ – Quelle: de.wikipedia.org

So eindeutig ist die Aussage, dass die Wirkung von Magneten auf den Körper wissenschaftlich nicht belegt eigentlich aber nicht. Das Fehlen von Magneteinfluss auf jeden Fall scheint schon einmal schädlich zu sein. Kanadische Wissenschaftler stellten bereits vor 15 Jahren fest, dass Mäuse, die man vom natürlichen Magnetfeld der Erde abgeschirmt hatte, deutlich schmerzempfindlicher wurden. Doch ist das ein ausreichender Beweis für den Umkehrschluss?

Viele Experten sind nach wie skeptisch, wenn es um die Wirkung von Magnetpflastern, Magnetkissen usw. geht. Auch die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen in aller Regel nicht die Kosten für eine Behandlung mit Magneten, während private Krankenkassen vereinzelt entsprechende Therapieangebote übernehmen. Die sind vor allem bei Ärzten zu finden, die es mit Schmerzpatienten zu tun haben – Orthopäden, um ein Beispiel zu nennen.

Diese indifferente Einschätzung wird sich wohl in den nächsten Jahren nicht wirklich ändern. Zwar gibt es neben der oben erwähnten Studie aus Kanada auch andere, die eine gewisse Wirksamkeit nahelegen, hier wird oft ein Experiment am Baylor-Instituts für Rehabilitationsforschung in Houston, Texas genannt. Allerdings gibt es auch eine große Anzahl von Studien, die keinerlei Wirkung von Magneten feststellen können.

Einig sind sich die Wissenschaftler allerdings darin, dass durch Therapieverfahren die auf Magnetismus setzen auch kein Schaden entsteht. Letztlich sollte man es eben einfach einmal selbst ausprobieren und anhand der Wirkung entscheiden, welcher Studie man Glauben schenken kann. Nur Vorsicht vor Scharlatanen, die auch hier nie weit sind. Während Magnet bei Schmerzen durchaus einen Versuch wert scheinen, Magnetverkäufer die einem versprechen ohne Mühe schnell abzunehmen sollte man lieber aus den Weg gehen.

Kurzum, kaufen Sie Ihre Quadermagnete aus Neodym lieber bei Experten.

Deutschland legt zu – auf Kosten der Gesundheit

Posted on | Juni 16, 2017 | No Comments

Immer mehr Deutsche sind übergewichtig. Oft leidet die Gesundheit darunter. Die Ursachen können vielfältig sein. Der Bericht der Deutschen Gesellschaft für Ernährung bringt erschreckende Tatsachen ans Licht.

In den vergangenen Jahren haben die Deutschen immer mehr Kilos angehäuft. Dies geht zumindest aus einem Bericht der Deutschen Gesellschaft für Ernährung hervor. Doch woran liegt es, dass immer mehr Menschen übergewichtig sind?

Übergewicht vor allem bei Männern

Der Bericht der DGE macht deutlich, dass vor allem Männer übergewichtig sind. Ganze 59 Prozent aller Männer betrifft diese erschreckende Tatsache. Bei den Frauen sind es 37 Prozent. Doch wo genau liegen die Ursachen für diese Entwicklung? Forscher sind sich einig, dass vor allem Mangel an Bewegung und falsche Ernährung die Hauptgründe dafür sind. Viele Menschen nehmen sehr energiereiche Kost zu sich, nehmen sich aber kaum Zeit, um ihren Körper fit zu halten und diese Energie wieder abzubauen.

Übergewicht fas schon der Normalzustand

Die Daten aus dem 13. Ernährungsbericht zur Übergewichtsentwicklung zeigen sehr deutlich auf, dass Übergewicht beinahe Normalzustand geworden ist. Dies liegt vor allem daran, dass kalorienreiche Kost nahezu überall günstig verfügbar ist. Ob Schokoriegel, Cappuccino oder Pommes – solche Snacks werden gern zwischendurch gegessen und getrunken. Nur eine konsequente Ernährungsumstellung und genug Bewegung können diese gefährliche Entwicklung zukünftig stoppen.

Weltweit sollen Wissenschaftlern der OECD zufolge im Jahr 2015 rund 2,2 Milliarden Menschen übergewichtig gewesen sein. Dabei geht die Entwicklungskurve ganz klar nach oben.

Übergewicht bleibt nicht ohne Folgen

Wer an Übergewicht leidet, hat schwere gesundheitliche Folgen zu befürchten. Das Risiko, an Herz-Kreislauf-Krankheiten oder an Diabetes zu erkranken steigt enorm. Auch bestimmte Krebserkrankungen sind zu befürchten. Aber auch das allgemeine Wohlbefinden ist stark beeinträchtigt. Kurzatmigkeit in normalen Alltagssituationen kann zu einer unangenehmen Tortur werden.

Bleibt nur eine Möglichkeit, um dem Ganzen entgegenzuwirken: Regelmäßig bewegen und auf eine ausgewogene Ernährung achten.

keep looking »